Klares Wasser, farbenfrohe Fische und Korallenriffe verführen zum Tauchen und Schnorcheln. Das Great Barrier Reef liegt im Osten des Kontinents und erstreckt sich über mehr als 2000 Kilometer. Nahezu 3000 Einzelriffe breiten sich über 350.000 km² aus und weit über 700 Inseln erstrecken sich entlang des beeindruckenden Riffes. Der Durchmesser der Inseln beträgt zumeist nur einige hundert Meter, die häufig nicht mehr als einen Meter über dem Wasser liegen. Über 350 verschiedene Korallenarten konnten bisher im Great Barrier Reef erschlossen werden. Aber was sagen schon Zahlen.
Reisende haben in Queensland verschiedene Möglichkeiten das Great Barrier Reef zu erkunden: Unzählige Veranstalter bieten Boots- und Schifffahrten zum Riff an, die bis zu mehreren Tagen dauern können. Auch mit Hubschraubern und Kleinflugzeugen können Work&Traveller das Riff entdecken. Die meisten Touren werden in den Städten Cairns und Airlie Beach angeboten.
Mehr Informationen über Tauchen am Great Barrier Reef gibt es hier.
Auf den Blauen Bergen wohnen wir, unser Lehrer ist genauso blöd wie wir... Die Blue Mountains gehören in Deutschland bereits zum Bildungshorizont eines jeden Kleinkinds und sind nur eine der vielen Attraktionen von New South Wales. Sie liegen etwa 60 Kilometer westlich von Sydney und sind bis zu 1.190 m hoch. Die Temperaturen reichen von wenigen Grad über Null im Winter bis zu fast 30 °C im Sommer. Reisende kommen vor allem wegen der Felsformationen The Three Sisters, der riesigen Kalksteinhöhlen der Jenolan Caves und der ZigZagRailway in die Berglandschaft. Die ZigZagRailway wurde als erste Eisenbahn in den 1860ern erbaut und führt über Berge und Wasserfälle.
Der Name Blue Mountains ist auf den Nebel, der häufig über den Bergen liegt, zurückzuführen. Der bläulich schimmernde Wolkenschleier entsteht durch das verdunstende Öl der Eukalyptusbäume. Seit Dezember 2000 gehört die Region der Blue Mountains zum Weltnaturerbe. Die einzigartige Flora und Fauna macht die Blue Mountains zu einem der beliebtesten Ausflugsziele von New South Wales. Gerade Kletterbegeisterte kommen bei einem Ausflug zu den blauen Riesen auf ihre Kosten.
Die bezaubernd grüne Insel Tasmanien liegt südlich von Melbourne und bildet sogar einen eigenen Bundesstaat in Australien. Die Heimat des Tasmanischen Teufels ist etwa so groß wie der Freistaat Bayern. Reisende können Tasmanien also problemlos auf eigene Faust erkunden. Ein Drittel der idyllischen Insel besteht aus Nationalparks und den Gebieten des Weltnaturerbes, in denen sich auf über 2000 Kilometern Wanderwege erstrecken. Tasmanien bietet hervorragende Möglichkeiten für Rafting, Kajakfahren oder Wandern: Entlang der Strände, in den Gebirgen, Eukalyptuswäldern, an den Seen oder Flüssen erlebt man die Wildnis hautnah. In unterirdischen Höhlen kann man das Innenleben der Insel erkunden. Die Meisten Reisenden kommen natürlich auch wegen der einzigartigen Tierarten nach Tasmanien. In den Nationalparks lebt der Tasmanische Teufel, das einzige fleischfressende Beuteltier Australiens. Und wer hätte es gedacht: Sogar Zwergpinguine fühlen sich hier wohl.
Mit Sonnenbrille und Sonnencreme bewaffnet lässt sich das mediterrane Klima des südöstlich gelegenen Victoria am Besten genießen. Bei einer Fahrt auf der Great Ocean Road kann man den Seidenschal durch die warme Luft tanzen lassen und die Küstenlandschaft genießen.
Die Great Ocean Road ist eine 250 Kilometer lange Straße zwischen Warrnambool und Geelong. Auf dem Weg vom westlichsten zum östlichsten Punkt liegen viele sehenswerte Küstenabschnitte. Von der Hafenstadt Warrnambool geht es zur London Arch und der Felsformation Loch Ard Gorge. Hunderte Schiffe erlitten hier Schiffbruch, von denen bis heute mehr als die Hälfte nicht gefunden wurden. Im Port Campbell-Nationalpark sind die „Zwölf Apostel“ – neun aufeinander folgende Felsformationen im Meer – von denen 2005 einer ins Wasser stürzte, so dass leider nur noch acht zu sehen sind. Bis zu 60 Meter ragen die Felsen aus Kalkstein in die Höhe. Die Regenwälder des Otway National Park und des Melba Gully State Park zeigen ein anderes Gesicht von Australien: In den Eukalyptusbäumen sieht man häufig Koalas klettern, fressen oder einfach schlafen. Auf dem letzten Abschnitt der Great Ocean Road fährt man an den Sandstränden von Lorne und Anglesea vorbei. In der Nähe von Torquay befindet sich der Bells Beach, das Surferparadies von Australien. In Geelong, der zweitgrößten Stadt von Victoria, endet die reizvolle Fahrt auf der Great Ocean Road.
Coober Pedy ist ein echtes Erlebnis auf dem Weg durch South Australia. Die kleine Ortschaft mit 1337 Einwohnern liegt 840 Kilometer nordwestlich von Adelaide direkt am Stuart Highway. Hier werden Opale zu Tage gefördert, die in keinem Teil der Welt häufiger gefunden werden. Die meisten dieser Edelsteine kommen aus Coober Pedy.
Beeindruckend sind aber nicht nur die Minen, in denen die Opale zu Tage gefördert werden. Wer in Coober Pedy übernachten möchte, wohnt nicht in gewöhnlichen Häusern. Die Bewohner des kleinen Ortes, der mehrere hundert Kilometer vom nächsten Wohnort entfernt liegt, leben in unterirdischen Wohnhöhlen, die „dugouts“ genannt werden. Diese ungewöhnliche Lebensweise hängt mit den extremen Temperaturen zusammen, die gerade im Sommer besonders hoch sind und in der Regel über 40 °C betragen. Reisende können neben den Minen die unterirdische Kirche, Catacomb Church, besichtigen oder in einem der unterirdischen Hotels übernachten.
Kimberley – nicht nur ein wunderschöner Mädchenname, sondern auch eine von neun wunderschönen Regionen in Western Australia. Die Region umfasst rund 400.000 km² und ist somit größer als ganz Deutschland. Trotzdem leben hier nur etwa 20.000 Menschen, von denen etwa die Hälfte Aborigines sind. In Kimberley wechseln sich Monsun- und Trockenzeit ab. Zur Regenzeit zwischen November und April setzen die Niederschläge ganze Landstriche unter Wasser. In den Sommermonaten betragen die Temperaturen über 40°C, weshalb das Land wirtschaftlich kaum genutzt werden kann. Trotzdem ist das Kimberly Plateau eines der einzigartigsten Wildnisgebiete Australiens. Tiefe Schluchten schneiden sich in die rötlichen Felsen der Kimberleys ein. In den offenen Savannengebieten wächst der markante Boabob-Baum, der die gesamte Gegend prägt. Reisende sollten darauf achten, dass sie mit dem richtigen Fahrzeug unterwegs sind. Ein Vierradantrieb ist für Autofahrer in dieser Region ein Muss. Dies gilt insbesondere für die Gibb River Road – eine Straße, die in der Regenzeit überschwemmt und häufig nicht passierbar ist.
Wer kennt ihn nicht – den Ayers Rock. Im Englischunterricht, in Fernsehdokumentationen, in Bildbänden und auf Postkarten – der riesige Fels ist mit Sicherheit eine der berühmtesten Attraktionen der Welt. Einen Ausflug zum Ayers Rock sollte man sich schon aus diesem Grund als Australien-Reisender nicht entgehen lassen. Der Berg aus Sandstein liegt im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark, 340 Kilometer südwestlich von Alice Springs. Er ist 863 m hoch und hat einen Umfang von 9,4 km. Der hohe Eisengehalt verursacht die rote Farbprägung des Berges. Je nach Sonnenstand und Witterung erscheint der Berg in unterschiedlichsten Rottönen. Der Felsen, der von den Ureinwohnern Australiens Uluru genannt wird, entstand vor etwa 800.000 Millionen Jahren. Für die Aborigines ist die Besteigung des heiligen Berges ein Tabu. Daher bevorzugen viele Touristen eine Rundwanderung um den Berg.
Sehenswert im Northern Territory ist auch der Kakadu National Park, der sich rund 150 Kilometer östlich der Stadt Darwin befindet. Er bietet eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt und ein kontrastreiches Landschaftsbild – vom Hügelland über das ausgedehnte Waldgebiet bis hin zu den Überschwemmungsebenen. Auch die zahlreichen Felsmalereien der Ureinwohner faszinieren immer wieder die zahlreichen Touristen, die jährlich in den Park strömen.