Ob „G'day“ (Good day), „barbie“ (Barbecue), „mozzie (mosquito) oder „Hubbie“ (husband) – Australier lieben ihre Abkürzungen und machen auch Gebrauch von ihnen.
Sprachlich ist das australische Englisch dem Britischen sehr ähnlich. Allerdings ist es durch nationale Besonderheiten geprägt. Diese ergaben sich durch die Muttersprachen der Einwanderer und deren Dialekten sowie durch die Sprachen der Aboriginies. In Wortschatz, Schreibweise und Aussprache gibt es unverwechselbare Unterschiede zwischen dem Australischen und Britischen.
Wer durch den Schulunterricht mit der britischen oder amerikanischen Aussprache vertraut ist, wird Schwierigkeiten haben, eingefleischte „Aussies“ zu verstehen.
Regionale Dialekte erschweren das Verständnis zusätzlich. Australier aus dem Outback sprechen natürlich anders als die Bewohner in Sydney oder an der Westküste.
Doch eines haben wohl alle Australier gemeinsam: das Verschlucken von Silben, das Langziehen von Vokalen und eine nachlässige Aussprache von Konsonanten. Ein Sprachkurs ist also auch für Reisende mit guten Englischkenntnissen sinnvoll, um Verständnisschwierigkeiten zu vermeiden. Gutes Hörverstehen und sichere Konversationskenntnisse erhöhen gleichzeitig die Jobchancen. Gerade im populären Sydney ist die Konkurrenz groß und ein „Aussie-Slang“ kann nur vorteilhaft sein.