Australiens Wirtschaft zeichnete sich in den vergangenen Jahrzehnten durch steigende Wachstumsraten aus. Die Arbeitslosigkeit lag im Dezember 2007 bei wenigen bei 4,3%. Mehr als 400.000 Arbeitnehmer sind allein in der Landwirtschaft beschäftigt.
John Howard und seine Partei betrieben von 1996 bis 2007 eine liberale Wirtschaftspolitik. Die Regierung verfolgt eine arbeitgeberfreundliche Politik, bei der ein großes Augenmerk auf der Privatisierung liegt. Im Bereich des Exports profitiert das Land vor allem von der starken ostasiatischen Nachfrage. Es führt seine Produkte inzwischen hauptsächlich nach Ost- und Südost-Asien aus. Etwa 80% der landwirtschaftlichen Produktion gehen nach Übersee. Für den Export sind besonders die Schaf- und Rinderzucht und die Produktion von Wolle entscheidend. Aber auch die Produktion von Weizen und Zuckerrohr und der Weinbau spielen für das Land eine große Rolle. Zu den wichtigsten Exportgütern im Bereich der Rohstoffe gehören Steinkohle, Eisenerz und Bauxit. Bedeutende Bodenschätze sind außerdem Gold, Diamanten und Uran. Auf dem Weltmarkt stammen etwa 12 Prozent des Goldes aus Australien. Die bedeutendsten Handelspartner sind Japan, die USA, die Länder der europäischen Union und Neuseeland.
Die Inflationsrate lag 2007 unter der 3 %-Marke. Durch die britische Kolonialherrschaft bezahlte man in Australien bis zum 1. Januar 1966 mit dem Pfund Sterling. Diese Währung wurde danach vom Australischen Dollar abgelöst.