Work and Travel in Australien

Erfahrungsbericht

Kängurus und Koalas, eine neue Kultur und Umgebung kennen lernen, das Englisch aufbessern und zum ersten Mal mit dem eigenen Geld auskommen: Gründe gab es für Hilke Behrens genug, einen Work&Travel Aufenthalt in Australien zu verbringen. Zwei Monate verbrachte die abenteuerlustige Abiturientin ab März 2006 im Rahmen ihrer Weltreise Down Under. Nachdem sie schon Work&Travel Erfahrungen in Kanada gesammelt hatte, fiel die Jobsuche in Australien nicht mehr schwer. „Ich brauchte solche Voraussetzungen wie ein elektronisches Visum, das ich per Internet beantragen konnte“, erzählt die Weltreisende. „Handy, Sozialversicherungsnummer und ein fertiger Lebenslauf sind ebenfalls notwendig bei der Arbeitssuche. Aber dann kann nichts mehr schief gehen.“

junge Leute

Mit Engagement und den richtigen Unterlagen und Formalia fand Hilke sofort einen Hoteljob. „Wenn man sich bemüht und nicht zimperlich ist, macht die Arbeit auch Spaß und die Kollegen sind total freundlich“, bemerkt Hilke, die nach etwa einem Monat Arbeit in Australien das wohlverdiente Geld beim Reisen im abwechslungsreichen Outback, im beeindruckenden Urwald, in Sydney und vielen weiteren bestaunenswerten Orten des Kontinents ausgeben konnte. Zwar fiel es der offenen Deutschen nicht leicht, Kontakt zu Einheimischen zu knüpfen, doch sie lernte auf ihren Reisen und während ihrer Jobs viele Backpacker aus aller Welt kennen: „Angst vor Einsamkeit muss man gar nicht haben. Die Leute sind wirklich offen und suchen Kontakte. Und zum Herumreisen fand ich schnell ein paar Backpacker, die mich begleiten wollten.“

Hilke hat viel gelernt aus ihrer Zeit in Australien. „Ich würde es auf jeden Fall wieder machen. Ich bin dadurch viel aufgeschlossener geworden. Und ich habe gelernt, mich durchzusetzen. Wenn man bei Jobs ausgenutzt wird, muss man den Leuten einfach die Meinung sagen. Dann wird es besser.“

Die Weltreise, die Hilke Behrens über Kanada, Fidschi, Neuseeland und Australien bis nach Thailand führte, organisierte sie sich komplett selbst. „Für mich war es gar kein Problem, ohne Orgnaisation zu reisen“, so Hilke. „Natürlich musste ich selbst viel planen und mich um alles kümmern und an alles denken, aber es hat ja alles wunderbar funktioniert.“


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